Ulrich Lechte

Arbeitsmigranten stürmen keine Sozialsysteme

Anlässlich des Antrags der Regierungskoalition zur Zustimmung zum Migrationspakt erklärt der Vorsitzende im Unterausschuss Vereinte Nationen, internationale Organisationen und Globalisierung Ulrich Lechte: "Die Debatte um den Migrationspakt ist völlig aus dem Ruder gelaufen, denn wir reden mehr über Flüchtlinge und Menschen, die angeblich unsere Sozialsysteme plündern wollen, anstatt über die Personen zu reden, um die es im Migrationspakt wirklich geht: Arbeitsmigranten! Die AfD stigmatisiert arbeitswillige Fachkräfte aus dem außereuropäischen Ausland als vermeintliche Sozialschmarotzer und schürt damit unnötig Ängste und dabei verwischt sie die Grenzen zwischen Arbeitsmigranten und Flüchtlingen. Doch während der Migrationspakt primär von Arbeitsmigranten spricht, so ist es der Flüchtlingspakt, welcher sich um den Schutz und die Stärkung der Rechte für Flüchtlinge kümmert. Wir von den Freien Demokraten unterstützen den GCM und GCR und möchten mit unserem Einwanderungsgesetz letztlich eine klare Abgrenzung zwischen Flüchtlingen und Migranten herstellen, um endlich Klarheit zu schaffen."